Interceptor.

Vollständig autonom, ohne erforderliche FPV-Flugerfahrung.

TUKAN Interceptor ist ein kostengünstiger, vollständig autonomer KI-Interceptor mit einem 3D-gedruckten Gehäuse. Das Projekt verbindet eigene Konstruktions- und Softwareentwicklung mit praktischen Tests. Es handelt sich um eine günstige defensive Fire-and-Forget-Drohne zur Bekämpfung von Luft- oder Bodenzielen, die keine FPV-Flugerfahrung erfordert. Die Grundidee ist, den menschlichen Piloten aus der Zielsteuerung herauszunehmen und das System dadurch immun gegen Funkstörungen zu machen.

Funktionsprinzip

Der Bediener wählt das fliegende Ziel auf dem LCD-Bildschirm aus und bestätigt die Auswahl (oder führt dies aus der Ferne durch). Die Drohne startet anschließend automatisch aus einer Box oder dem Hecthor UGV von ProLab engineering (oder einem Handstartgerät) und fliegt vollständig autonom zum Ziel.

Handstart

Interceptor kann auch mit einem Handstartgerät gestartet werden. Der Bediener richtet es auf das Ziel und bestätigt die Auswahl; die Drohne fliegt anschließend vollständig autonom zum Ziel weiter.

Hardware

Das gesamte Drohnengehäuse wird im 3D-Druck hergestellt. Neben einem üblichen Flugcontroller (FC) und Drehzahlregler (ESC) befinden sich ein Raspberry Pi und ein spezieller Hailo-8-KI-Beschleuniger zur schnellen Zielerkennung an Bord.

Software

Erweiterte Zielerfassung: Das System ist darauf ausgelegt, in unmittelbarer Zielnähe den Trefferpunkt zu präzisieren (beispielsweise gezielt das Heck eines Panzers oder die Verbindung zwischen Flugzeugrumpf und Tragfläche).

Die Software nutzt eine Containerarchitektur, um Erkennungsmodelle je nach Wetter oder Zieltyp einfach austauschen zu können.

Durch Tests entwickelt

Die heutige Konstruktion ist das Ergebnis von vier Entwicklungsgenerationen und zahlreichen Tests. In der vierten Generation wechselten wir von einer runden zu einer kantigen Form, damit die Elektronik effizienter und übersichtlicher in das Gehäuse passt.

Unter realen Bedingungen getestet

Praktische Tests haben auch Folgen: Hunderte zerstörte Propeller und Rahmen sowie Stapel durchgebrannter Platinen und Bauteile. Doch jedes davon brachte uns einem zuverlässigen Interceptor näher.

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